BARF – Artgerechte Rohfütterung für den Hund? 🥩🥕🐶
- Beat Keller
- vor 7 Stunden
- 9 Min. Lesezeit

Biologisch artgerechtes rohes Futter, kurz BARF, ist in aller Munde – wortwörtlich. Viele Hundehalter*innen möchten ihren Vierbeinern eine möglichst natürliche Ernährung bieten und stoßen dabei früher oder später auf das Prinzip der Rohfütterung. Doch was steckt eigentlich genau dahinter? Und ist Barfen wirklich sinnvoll?
Zurück zur Natur – oder doch nicht?
Die Idee hinter BARF ist eigentlich simpel: Der Napfinhalt orientiert sich am Aufbau eines Beutetieres – also an dem, was ein wild lebender Hund oder ein Wolf sich in freier Natur selbst erbeuten würde. Die Nahrung wird roh und unverarbeitet angeboten, in der Regel ohne synthetische Zusätze oder industriell hergestellte Komponenten.
Doch auch wenn diese Ernährungsform urtümlich klingt, leben unsere heutigen Hunde längst nicht mehr in der Wildnis. Im Laufe der Jahrtausende haben sie sich an das Leben mit dem Menschen angepasst – inklusive unserer Essgewohnheiten. Viele Hunde kamen lange Zeit gut mit Essensresten & Abfällen zurecht.
Entscheidend: der individuelle Bedarf des Hundes
Ob BARF, Trockenfutter, Nassfutter oder gekochte Rationen – letztlich zählt nur eines: Die Ernährung muss bedarfsdeckend und ausgewogen sein. Denn Mangelerscheinungen oder Überversorgungen entstehen nicht durch die Fütterungsart an sich, sondern durch fehlerhafte Zusammensetzung.
Wer sich für das Barfen entscheidet, sollte sich unbedingt mit dem Grundprinzip vertraut machen – denn „einfach nur rohes Fleisch geben“ reicht nicht aus.
Vor- und Nachteile von BARF
✅ Vorteile von BARF – darum lohnt sich Rohfütterung für deinen Hund
Lebendige Nahrung statt industriell verarbeitetem Futter BARF besteht aus frischen, unbehandelten Zutaten – kein „totes“ Futter, sondern echte, lebendige Nahrung mit natürlicher Bioverfügbarkeit.
Gesunder Darm – starke Abwehr Die natürliche Zusammensetzung der Rohkost fördert ein stabiles Mikrobiom im Darm. Das unterstützt nicht nur die Verdauung, sondern auch das Immunsystem deines Hundes.
Frei von künstlichen Zusätzen Kein Platz für Konservierungsmittel, Farbstoffe oder Geschmacksverstärker – BARF liefert pure, unverfälschte Nahrung.
Weniger Zahnstein, frischer Atem Durch die mechanische Reibung beim Kauen von Fleisch und Knochen wird Zahnbelag auf natürliche Weise reduziert – das sorgt für gesunde Zähne und weniger Maulgeruch.
Stressabbau durch artgerechte Beschäftigung Das intensive Kauen auf rohen Knochen oder großen Fleischstücken beruhigt viele Hunde – BARF kann somit auch zur Entspannung beitragen.
Weniger Kot – mehr Nährstoffverwertung Was hochwertig verdaut wird, kommt kaum wieder raus. BARF reduziert den Output deutlich – ein Zeichen für optimale Verwertung der Futterbestandteile.
Geringeres Risiko für Magendrehung Im Vergleich zu großen Mengen gepresstem Trockenfutter ist das Risiko einer Magendrehung bei frischer, naturbelassener Nahrung laut vielen Erfahrungswerten geringer.
Hohe Akzeptanz – viele Hunde lieben BARF Der intensive Geruch und die natürliche Konsistenz machen BARF für die meisten Hunde besonders schmackhaft – selbst mäkelige Esser blühen auf.
Weniger unangenehmer Eigengeruch Viele BARF-gefütterte Hunde „hündeln“ weniger – also riechen weniger stark, was auf die bessere Verwertung und das Fehlen künstlicher Stoffe zurückgeführt wird.
❌ Nachteile von BARF – das solltest du beachten
Höherer Zeitaufwand im Alltag BARF erfordert Planung, Portionierung, Lagerung und Zubereitung – das ist aufwändiger als Fertigfutter aus der Dose oder dem Sack.
Gefrierplatz notwendig Wer roh füttert, braucht Platz im Tiefkühler – besonders bei großen Hunden oder Vorratshaltung.
Risiko der Fehlernährung bei mangelndem Wissen Ohne fundiertes Wissen über Nährstoffe und Bedarfswerte kann es schnell zu Mängeln oder Überversorgungen kommen. Ein strukturierter Futterplan ist unerlässlich.
Vorsicht bei der Knochenfütterung Rohes Füttern beinhaltet oft auch Knochen – diese müssen richtig ausgewählt und dosiert werden. Falsche Handhabung kann zu Verletzungen oder Verstopfungen führen.
Hygienisches Arbeiten ist Pflicht Rohes Fleisch kann Keime wie Salmonellen oder Listerien enthalten. Deshalb ist sorgfältige Küchenhygiene wichtig, um Krankheiten beim Hund (und auch beim Menschen) zu vermeiden.
Welches BARF passt für welchen Hund?
🥩 Rohfleisch-BARF – die klassische Form der Rohfütterung
Gefüttert werden frische, rohe Zutaten: Muskelfleisch, Innereien, rohe fleischige Knochen sowie Gemüse und Obst. Ergänzt wird die Ration durch natürliche Zusätze wie Öle, Seealgenmehl oder Kräuter.
✅ Vorteile: maximale Kontrolle über die Zutaten, naturbelassene Nährstoffe, hohe Akzeptanz bei Hunden
⚠️ Wichtig: sorgfältige Planung nötig, um Mangelerscheinungen zu vermeiden – besonders bei Calcium, Vitaminen und Spurenelementen
🐶 gesunder, junger Hund
🍲 Koch-B.A.R.F. – schonend gegarte Alternative für sensible Hunde
Koch-BARF ist eine Variante des klassischen BARF, bei der die Zutaten – vor allem Fleisch, Gemüse und Innereien – schonend gegart werden. Diese Methode eignet sich besonders für ältere Hunde, Hunde mit sensibler Verdauung oder Haushalte mit Hygieneansprüchen. Gekochte Knochen dürfen dabei nicht gefüttert werden, da sie splittern können – hier kommen Ersatzprodukte wie Knochenmehl oder Eierschalenpulver zum Einsatz.
✅ Vorteile: hygienischer, besser verträglich, keine Keimgefahr
⚠️ Vitaminverluste durch Erhitzen (z. B. B-Vitamine), daher gezielte Ergänzungen notwendig
🐶 Senior und/oder kranker Hund
🧊 Trocken-BARF – BARF als gefriergetrocknete Fertigmischung
Trocken-BARF bezeichnet eine praktische, haltbare Variante der Rohfütterung. Die Bestandteile einer klassischen BARF-Ration werden schonend gefriergetrocknet oder luftgetrocknet und können durch Wasser wieder aktiviert werden. Trocken-BARF eignet sich für Reisen, stressige Alltage oder Hundebesitzer, die Wert auf einfache Handhabung legen, aber dennoch auf Qualität achten.
✅ Vorteile: lange haltbar, platzsparend, schneller Einsatz
⚠️ Qualität und Zusammensetzung schwanken je nach Hersteller – auf transparente Deklaration achten
🐶 Urlaubsvariante
Nicht jeder Hund verträgt BARF – worauf du achten solltest 🐶🥩
So artgerecht BARF auch sein mag – nicht jeder Hund kommt auf Anhieb damit zurecht. Rohfütterung ist keine Universallösung und erfordert, besonders zu Beginn, Achtsamkeit und Geduld. Denn jeder Hund ist ein Individuum – mit eigener Verdauung, Gesundheitsgeschichte und Vorlieben.
Vor allem bei Futterunverträglichkeiten, Allergien oder bestehenden Erkrankungen sollte BARF nicht unbedacht eingeführt werden. Auch Medikamente, die den Magen-Darm-Trakt belasten, können die Verträglichkeit beeinflussen.
Die Umstellung von Trocken- oder Nassfutter auf BARF kann den Körper deines Hundes anfangs fordern. Eine sanfte, gut geplante Übergangszeit ist deshalb entscheidend – ebenso wie eine stabile Darmflora. Gerade in den ersten Tagen kann es zu Verdauungsproblemen kommen, wenn das Mikrobiom noch nicht auf rohe Kost vorbereitet ist.
Auch Leckerlis und Kauartikel sollten in dieser Phase bewusst gewählt werden – idealerweise naturbelassen und passend zur BARF-Ration. Zu viele wechselnde Komponenten können den Magen zusätzlich belasten und zu Durchfall oder Blähungen führen.
Vorsicht ist ebenfalls geboten bei Infektionen, Stress oder hormonellen Veränderungen – all das kann die Verdauung empfindlich stören und sollte bei der Einschätzung der Verträglichkeit berücksichtigt werden.
Wenn du dir nicht sicher bist, ob BARF zu deinem Hund passt oder wie du die Umstellung optimal gestaltest, lohnt sich eine professionelle Futterberatung. Denn auch beim Barfen gilt: Nicht die Methode ist entscheidend – sondern, ob sie deinem Hund wirklich guttut. 🐾
Küchenausstattung zum Barfen – das brauchst du wirklich 🐾🔪🥦
Du möchtest mit dem Barfen starten und fragst dich, was du an Küchenequipment brauchst? Keine Sorge – du musst dir keine Profi-Metzgerei einrichten. Mit ein paar gut ausgewählten Helfern gelingt die Zubereitung schnell, hygienisch und stressfrei. Hier kommt die Grundausstattung für alle, die ihren Hund frisch und artgerecht füttern möchten.
1. Scharfes Messer – dein wichtigstes Werkzeug
Ein hochwertiges, scharfes Messer gehört zur Grundausrüstung beim Barfen. Damit lässt sich Muskelfleisch sauber portionieren, Knochen vom Bindegewebe trennen und auch zäheres Fleisch sicher schneiden.
2. Schneidebrett – hygienisch und rutschfest
Am besten verwendest du ein separates Schneidebrett nur fürs Hundefutter – idealerweise spülmaschinengeeignet und rutschfest. So trennst du sauber zwischen Zubereitung für Mensch und Tier.
3. Gemüseraspel, Pürierstab oder Mixer
Gemüse wird beim Barfen meist fein geraspelt oder püriert, damit dein Hund es besser verwerten kann. Ein stabiler Pürierstab oder Standmixer hilft dir, Karotten, Zucchini oder Obst in die richtige Konsistenz zu bringen.
4. Tiefkühlmöglichkeit – für Vorrat und Übersicht
Ohne Gefriertruhe oder Gefrierfach geht beim Barfen fast nichts. Du kannst größere Mengen auf Vorrat zubereiten und portioniert einfrieren – das spart Zeit und sorgt für Flexibilität.
5. Digitale Küchenwaage – für die richtige Balance
Damit dein Hund optimal versorgt ist, sollte die Ration genau berechnet werden. Eine präzise Waage hilft dir, Fleisch, Gemüse, Innereien und Zusätze grammgenau abzumessen.
6. Fleischwolf (optional, aber hilfreich)
Besonders bei kleinen Hunden oder sensiblen Fressern ist ein Fleischwolf praktisch, um Knochen oder Sehnen feiner zu verarbeiten. Auch bei älteren Hunden kann gewolftes Futter sinnvoll sein.
Die klassische BARF-Aufteilung auf einen Blick
Eine ausgewogene BARF-Ration setzt sich grob aus 80 % tierischem und 20 % pflanzlichem Anteil zusammen:
🥩 Tierischer Anteil:
50 % Muskelfleisch (kein Schlundfleisch)
20 % weiche Rohfleischknochen oder Ersatz (niemals gekocht!)
15 % Innereien-Mix (z. B. Leber, Niere, Milz)
15 % Pansen oder Blättermagen

Fleisch in Stücken weist in der Regel eine höhere Qualität auf als bereits gewolftes Fleisch.
Beim Barfen lohnt es sich, auf stückiges Muskelfleisch zu setzen. Es ist nicht nur besser kontrollierbar in Bezug auf Frische und Struktur, sondern auch meist weniger verarbeitet – ein klarer Vorteil gegenüber gewolftem Fleisch, bei dem sich Qualität und Zusammensetzung oft schwer beurteilen lassen.
🥦 Pflanzlicher Anteil:
75 % Gemüse
25 % Obst

Pflanzliche Lebensmittel sind ein wichtiger Bestandteil der BARF -Ernährung – und das aus gutem Grund: Obst und Gemüse liefern wichtige Vitamine, Mineralstoffe, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe, die die Gesundheit deines Hundes unterstützen. Besonders sekundäre Pflanzenstoffe wirken entzündungshemmend, stärken das Immunsystem und fördern die Verdauung.
Doch Vorsicht: Nicht jedes Obst oder Gemüse ist für Hunde geeignet. Was für uns gesund ist, kann für Hunde unverträglich oder sogar giftig sein. Deshalb ist es wichtig, genau darauf zu achten, welche Sorten du fütterst. Eine sorgfältige Auswahl ist entscheidend für eine ausgewogene und sichere BARF -Ration.
🧈 Fett ist nicht gleich fett: Energiequellen in der Hundefütterung
Während manche BARF-Freunde auf hochwertige Öle setzen, bevorzugen andere feste Fette in der Ration. Zu letzteren gehören unter anderem Ghee, laktosefreie Butter, Butterschmalz, Kokosfett oder auch tierische Fette wie Entenfett oder Gänseschmalz. Welche Variante letztlich zum Einsatz kommt, hängt oft von individuellen Überzeugungen, dem Bedarf des Hundes und praktischen Erwägungen ab.
An dieser Stelle enthalte ich mich bewusst meiner Meinung – denn wie so oft in der Hundeernährung gilt: Nicht jede Lösung passt zu jedem Hund.
🍚 Optional: Kohlenhydrate im Napf – glutenfrei und leicht verdaulich
Kohlenhydrate sind beim Barfen nicht zwingend notwendig, können aber in bestimmten Fällen eine sinnvolle Ergänzung sein – zum Beispiel bei aktiven Hunden, Hunden mit erhöhtem Energiebedarf oder während der Genesung.
Empfehlenswert ist der Einsatz von glutenfreien Pseudogetreiden, da diese besser verträglich sind und den Verdauungstrakt weniger belasten.
Besonders gut geeignet sind:
👉 Amaranth, Hirse, Reis, Quinoa oder Buchweizen – gekocht und gut aufgeschlossen.
Diese pflanzlichen Kohlenhydratquellen liefern wertvolle Energie, sättigen auf natürliche Weise und enthalten zudem wichtige Mineralstoffe. Achte bei der Fütterung auf eine moderate Menge und darauf, die Kohlenhydrate nicht mit tierischem Eiweiß zu vermischen, wenn dein Hund empfindlich reagiert.
🥚 Milchprodukte & Eier – was gehört in den BARF-Napf?
Milchprodukte sind in der BARF-Ernährung grundsätzlich nicht vorgesehen. Viele Hunde vertragen Laktose schlecht, da ihnen das Enzym Laktase, das für den Abbau von Milchzucker zuständig ist, nur noch eingeschränkt zur Verfügung steht. Die Folge: Blähungen, weicher Kot oder Durchfall. Daher sollte auf klassische Milchprodukte wie Joghurt, Quark oder Käse besser verzichtet oder sie allenfalls in sehr kleinen Mengen und nur bei guter Verträglichkeit angeboten werden.

Eier hingegen sind eine wertvolle Eiweißquelle und können den Futterplan optimal ergänzen. 1–2 frische Eier pro Woche – roh oder gekocht – sind in der Regel gut verträglich und liefern hochwertiges Protein sowie Vitamine und Mineralstoffe.
Wichtig: Nur frische, einwandfreie Eier verwenden und bei roher Fütterung auf hygienisches Handling achten.
🐟 Zusätze nicht vergessen!
Auch bei der Rohfütterung braucht es gezielte Ergänzungen, wie z. B.:
🐟 Omega-3-Öle – essenzielle Fettsäure
z. B. Lachsöl
wichtig für ausbalanciertes Verhältnis von Omega-6 zu 3
unterstützen Haut, Fell, Gehirn und Immunsystem

🧂 Seealgenmehl – natürliche Jodquelle
wichtig für die Schilddrüsenfunktion
besonders nötig bei Verzicht auf Fisch
Dosierung beachten – Überversorgung vermeiden!
🦴 Calciumquelle – für Knochen & Zähne
z. B. durch rohe, fleischige Knochen oder alternativ:
Eierschalenpulver, Knochenmehl oder Algenkalk
Ausgleich des Kalzium-Phosphor-Verhältnisses
💊 Vitamin D & B-Komplex (bei Bedarf)
Vitamin D ggf. ergänzen, wenn kein fetter Seefisch verfüttert wird
B-Vitamine bei gekochtem BARF oder erhöhter Belastung sinnvoll
🦪 Zink, Kupfer & Mangan (individuell ergänzbar)
bei bestimmten Rationen oder Hautproblemen notwendig
über natürliche Quellen oder in Absprache dosiert
🍖 Leber & andere Innereien
keine „Zusätze“ im klassischen Sinn, aber essenziell
liefern Vitamin A, B12, Eisen und Co.
regelmäßig in richtiger Menge füttern
Wer lieber kocht als roh füttert, sollte darauf achten, dass das Kochwasser mitgefüttert wird, um gelöste Nährstoffe nicht zu verlieren. Gekochte Knochen sind jedoch tabu – sie können splittern und innere Verletzungen verursachen.
BARF ist kein Hexenwerk – aber auch kein Spiel
Immer wieder warnen Tierärzt*innen vor falscher Rohfütterung – und das zurecht. Eine konzeptlose, schlecht geplante Rohfütterung kann dem Hund ernsthaft schaden. Doch mit ein wenig Sachverstand, Lernbereitschaft und einem soliden Plan lässt sich eine Barf-Ration gut zusammenstellen – und die Zubereitung wird schnell zur Routine im Alltag.
Übrigens: Richtig gemacht, ist Barfen oft günstiger als man denkt – und kann gegenüber manchen Fertigfuttern sogar bares Geld sparen.
🐾 Wie viel BARF braucht mein Hund? Die richtige Futtermenge berechnen
Egal, ob du roh oder gekocht fütterst – die Futtermenge bei selbst zubereitetem Hundefutter richtet sich immer nach dem aktuellen Körpergewicht deines Hundes und ist zusätzlich abhängig von Faktoren wie Alter, Aktivitätslevel, Stoffwechsel und Hormonstatus.
Als grobe Orientierung gilt:
Erwachsene Hunde: 2–4 % des Körpergewichts
große Hunde eher 2–3 %
kleine Hunde eher 3–4 %
📊 Rechenbeispiel:
Ein 25 kg schwerer, erwachsener Hund, der mittelmäßig aktiv und intakt ist, wird mit 2,5 % berechnet:
25 kg × 2,5 % = 625 g Tagesration
Diese Menge kann auf eine, zwei oder drei Portionen verteilt werden – ganz wie es zu deinem Hund und eurem Alltag passt.
Tipp: Knochen am besten morgens nach etwas Fleisch füttern, damit sie über den Tag gut verdaut werden können.
Fazit BARF: Artgerechte Fütterung braucht Wissen – und passt ideal ins Hundetraining 🐾
Eine ausgewogene Ernährung bildet die Grundlage für Gesundheit, Konzentration und Motivation – auch im Hundetraining. Denn nur ein körperlich gesunder Hund kann sich voll auf neue Aufgaben, Begegnungen und Signale einlassen. Wenn du dein Training also wirklich nachhaltig gestalten möchtest, lohnt sich auch ein Blick in den Napf! ⚖️ Haftungsausschluss / Disclaimer
Die Inhalte dieses Blogartikels dienen ausschliesslich der allgemeinen Information und ersetzen keine individuelle Beratung durch Tierärztinnen, Tierärzte oder qualifizierte Ernährungsspezialisten für Hunde. Trotz sorgfältiger Recherche und Aufbereitung der Informationen übernimmt Qi-Dog Keller keine Gewähr für die Vollständigkeit, Aktualität oder Richtigkeit der dargestellten Inhalte.
Jeder Hund ist individuell. Alter, Gesundheitszustand, Aktivitätslevel, Vorerkrankungen sowie besondere Bedürfnisse müssen bei der Fütterung stets berücksichtigt werden. Anpassungen der Ernährung sollten idealerweise in Absprache mit einer fachkundigen Person erfolgen.
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